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Welche gängigen Barcode-Typen gibt es? – Eine umfassende Einführung in Code128, EAN und UPC

📅 2026-07-16 ✍️ Wuxi Lexiang Printing & Packaging ⏱ 6Min. Lesezeit

💡 💡 Auf einen Blick

Umfassende Einführung in die Eigenschaften, Anwendungsszenarien und Auswahlmethoden gängiger Barcodetypen wie Code128, EAN, UPC

Was ist ein Barcode? Warum ist er für Produkte unverzichtbar?

Ein Barcode ist eine Anordnung von Strichen und Lücken nach bestimmten Regeln. Er enthält die Identifikationsinformationen eines Produkts. Scangeräte erfassen die Daten schnell durch die unterschiedlichen Breiten der schwarzen und weißen Striche. Barcodes sind das Fundament des Supply Chain Managements und der „Ausweis" für Produkte, um in den Einzelhandel zu gelangen.

In der Verpackungsindustrie werden Barcodes üblicherweise auf Selbstklebeetiketten per Thermotransfer- oder Digitaldruckverfahren gedruckt. Ein fehlerhafter Barcode kann zu Scanfehlern führen und die Wareneingangs- und Abrechnungsprozesse beeinträchtigen. Daher ist es für Verpackungsdesign und -produktion entscheidend, die Barcode-Typen und ihre Parameter zu kennen.

Code128 Barcode: Hohe Dichte, alle Zeichen

Code128 ist einer der heute am häufigsten verwendeten Barcode-Typen. Er unterstützt Ziffern, Großbuchstaben, Kleinbuchstaben und Sonderzeichen. Die Codierungsdichte ist hoch, sodass bei gleicher Länge mehr Informationen gespeichert werden können.

Code128 hat drei Untersätze. Code128A unterstützt Großbuchstaben und Steuerzeichen. Code128B unterstützt Groß- und Kleinbuchstaben sowie Ziffern. Code128C unterstützt ausschließlich reine Ziffern und hat die höchste Dichte. In der Praxis ist Untersatz B am gebräuchlichsten.

Anwendungsbereiche:

  • Logistik und Lager: Versandetiketten, Lagerplatzetiketten
  • Supply Chain Management: Palettencodes, Behälteretiketten
  • Asset-Tracking: Gerätenummern, Anlagenetiketten

Vorteile:

  • Vollständiger Zeichensatz, unterstützt alle ASCII-Zeichen
  • Hohe Codierungsdichte, spart Etikettenfläche
  • Integrierte Prüfziffer, Fehlleserate unter einer Million

Nachteile: Die Breite ist nicht festgelegt; je länger der Inhalt, desto breiter der Barcode. Die Ruhezonenabmessungen unterliegen strengen Anforderungen, und Druckabweichungen können das Scannen unmöglich machen.

EAN-13 und UPC-A: Die universelle Sprache für Einzelhandelsprodukte

EAN-13 Barcode

EAN-13 ist der internationale Standard für Einzelhandelsprodukt-Barcodes. Er besteht aus 13 Ziffern, aufgeteilt in Präfix, Herstellercode, Produktcode und Prüfziffer. Chinesische Produktbarcodes beginnen mit 690 bis 699 und werden von der China Article Numbering Center einheitlich vergeben.

Die ersten zwei oder drei Stellen des EAN-13 kennzeichnen das Land oder die Region. Der Herstellercode umfasst 4 bis 6 Stellen, der Produktcode 3 bis 5 Stellen. Die letzte Stelle ist die Prüfziffer, die nach einem festen Algorithmus aus den ersten 12 Stellen berechnet wird.

Alle regulären Supermärkte, Convenience-Stores und E-Commerce-Lager unterstützen das Scannen von EAN-13. Er ist die zwingende Voraussetzung für Produkte, um in den Einzelhandel zu gelangen.

UPC-A Barcode

UPC-A ist der nordamerikanische Standard für Einzelhandels-Barcodes. Er besteht aus 12 Ziffern und ist ähnlich aufgebaut wie EAN-13, hat jedoch eine Stelle weniger. UPC-A ist seit den 1990er Jahren durch das Hinzufügen einer 0 mit dem EAN-13-System kompatibel.

Produkte, die in die USA und nach Kanada exportiert werden, benötigen in der Regel einen UPC-A-Barcode. Allerdings unterstützen nordamerikanische Einzelhändler mittlerweile vollständig das Scannen von EAN-13, und neue Produkte können direkt einen EAN-Code beantragen.

Andere gängige Barcode-Typen

Code39

Code39 ist ein früherer industrieller Barcode-Standard. Er unterstützt Großbuchstaben, Ziffern und einige Sonderzeichen. Die Dichte ist geringer, aber der technische Aufwand ist niedrig, weshalb er noch heute in der Industrie und bei Ausweisen verwendet wird. Das US-Verteidigungsministerium und die Automobilindustrie verwendeten Code39 lange Zeit als Standard.

ITF-14

ITF-14 ist der Barcode-Standard für Umverpackungen. Er besteht aus 14 Ziffern und basiert auf den EAN-14-Codierungsregeln. ITF-14 wird direkt auf Wellpappkartons gedruckt und stellt geringere Anforderungen an die Druckqualität. Er eignet sich für die Kennzeichnung von Außenkartons in E-Commerce-Lagern und Logistikzentren.

Data Matrix und QR Code

Data Matrix ist ein zweidimensionaler Barcode, der auf einer Fläche in Briefmarkengröße Tausende von Zeichen speichern kann. Er ist klein, fehlertolerant und wird in der Elektronik- und Medizintechnikbranche häufig eingesetzt. Er kann direkt per Laserätzung oder Punkdruck auf winzige Bauteiloberflächen aufgebracht werden.

QR Code ist ebenfalls ein zweidimensionaler Barcode und unterstützt die Codierung chinesischer Zeichen sowie gemischte Speicherung von Ziffern und Buchstaben. Neben der hohen Datenkapazität verfügen QR-Codes über einen Fehlerkorrekturmechanismus, sodass sie auch bei teilweiser Beschädigung lesbar bleiben. Von E-Commerce-Versandetiketten bis hin zu Produktrückverfolgungsetiketten steigt die Verbreitung von QR-Codes von Jahr zu Jahr.

Wie wählt man den richtigen Barcode nach Geschäftsanforderungen?

Die Wahl des Barcode-Typs erfordert eine Bewertung aus drei Dimensionen: Einsatzszenario, Dateninhalt und Scan-Umgebung.

Einzelhandelsprodukte: Wählen Sie EAN-13. Ob auf Tmall, JD.com oder im Supermarktregal – EAN-13 ist die Standardausstattung. Unternehmen müssen zunächst einen Herstellercode beim China Article Numbering Center registrieren.

Logistik und Lager: Bevorzugen Sie Code128 oder ITF-14. Code128 eignet sich für Paketetiketten, ITF-14 für Außenverpackungs-Kennzeichnung. Logistik-Barcodes werden häufig per Thermotransferdruck ausgegeben, wobei Reibungsfestigkeit und Lösungsmittelbeständigkeit zu berücksichtigen sind.

Industrielle Komponenten: Wählen Sie Data Matrix. Klein, schmutzresistent und direkt auf Metall- oder Kunststoffoberflächen druckbar. Auch UDI-Etiketten in der Pharmaindustrie verwenden häufig Data Matrix-Codierung.

Produktrückverfolgung und Marketing: Wählen Sie QR Code oder Selbstklebe-Barcodelabels. QR-Codes können Produktrückverfolgungsinformationen, Produktionschargen und Marketing-Links enthalten – ein Code, viele Anwendungen.

Wichtige Kontrollpunkte beim Barcode-Druck

Die Druckqualität des Barcodes beeinflusst direkt die Erfolgsquote beim Scannen. Die folgenden vier Parameter müssen streng kontrolliert werden:

Maßgenauigkeit: Die Abweichung der Strichbreite muss innerhalb von ±0,3 mm liegen. Der Vergrößerungsfaktor liegt in der Regel zwischen 0,8 und 2,0. Zu klein, und das Scangerät kann ihn nicht erkennen; zu groß, und es wird Etikettenfläche verschwendet.

Ruhezonenanforderungen: Auf beiden Seiten des Barcodes muss ein Freiraum vorhanden sein. Die Breite der Ruhezone darf nicht weniger als das Zehnfache der schmalsten Strichbreite betragen. Druckfehler, bei denen Farbe, Rahmen oder Text in die Ruhezone eindringen, sind eine häufige Ursache für Scanfehler.

Farbkontrast: Die Striche und der Hintergrund des Barcodes müssen einen ausreichenden Farbunterschied aufweisen. Dunkle Striche auf hellem Hintergrund sind optimal. Die Standardkonfiguration ist schwarz auf weiß. Scanner mit rotem Licht können keine Barcodes auf rotem Hintergrund erkennen – dies wird beim Etikettendesign oft übersehen.

Druckverfahren: Für Kleinserien von Barcode-Etiketten wird meist Thermotransferdruck verwendet, für Großserien Digitaldruck oder Offsetdruck. Digitaldruck benötigt keine Druckplatten und eignet sich für variable Daten und die Produktion kleiner, vielfältiger Auflagen. Die Selbstklebeetiketten von Lexiang Packaging werden auf HP Indigo Digitaldruckmaschinen gedruckt und erreichen eine Barcode-Genauigkeit von bis zu 600 dpi.

Nach dem Druck empfiehlt es sich, die Qualität mit einem Barcode-Prüfgerät zu verifizieren. Die chinesische Norm GB/T 18348 legt fest, dass die Druckqualität von Produktbarcodes die Stufe A oder B erreichen sollte. Liegt sie unter Stufe C, müssen die Parameter angepasst und neu gedruckt werden. Standards zur Qualitätsprüfung von Barcode-Drucken finden Sie in einem weiteren Artikel auf dieser Website.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Code128 und EAN-13 Barcodes?

Code128 unterstützt alle ASCII-Zeichen, hat eine hohe Codierungsdichte und eignet sich für Logistik- und Lieferketten-Szenarien. EAN-13 unterstützt nur Ziffern und ist der Standard-Barcode für internationale Einzelhandelsprodukte, der in Supermärkten und E-Commerce-Einzelhandelskanälen verwendet wird. Die beiden haben unterschiedliche Anwendungsszenarien.

Sollte man für den US-Export EAN-13 oder UPC-A verwenden?

Aktuell unterstützen nordamerikanische Einzelhändler den EAN-13-Scan umfassend, neue Produkte können direkt EAN-Barcodes verwenden. Einige US-Einzelhändler vor Ort bevorzugen jedoch weiterhin UPC-A. Es wird empfohlen, die spezifischen Anforderungen vor dem Export mit dem jeweiligen Kanal zu bestätigen.

Wie beantragt man einen Produktbarcode?

Unternehmen registrieren sich beim chinesischen Artikelkodierungszentrum und zahlen eine Gebühr, um den Hersteller-Identifikationscode zu erhalten. Anschließend weisen sie selbst Produktcodes zu und generieren den vollständigen EAN-13-Barcode. Das Kodierungssystem ist weltweit kompatibel, eine einmalige Registrierung gilt im ganzen Land.

Warum können Barcodes manchmal nicht gescannt werden?

Häufige Gründe sind: Druckgrößenabweichung über ±0,3 mm, Ruhezone wird von Rahmen oder Text eingenommen, unzureichender Farbkontrast (z. B. roter Hintergrund), reflektierende Folierung auf der Barcode-Oberfläche. Es wird empfohlen, vor der Massenproduktion mit einem Barcode-Lesegerät zu überprüfen.

Welches Obermaterial sollte man für selbstklebende Barcode-Etiketten wählen?

Häufig verwendete Obermaterialien sind Kunstdruckpapier (kostengünstig, universell), Synthetikpapier (wasser- und ölbeständig), PET (hochtemperatur- und chemikalienbeständig), Thermopapier (kein Farbband erforderlich). Logistik-Etiketten verwenden meist Thermopapier, Einzelhandelsetiketten verwenden selbstklebendes Kunstdruckpapier.

Was ist besser, QR-Code oder Barcode?

Beide haben ihre Vorteile. Barcodes (eindimensionale Codes) haben eine schnelle Scangeschwindigkeit und niedrige Gerätekosten und eignen sich für Einzelhandelskassen und Logistiksortierung. QR-Codes haben eine große Datenkapazität, unterstützen chinesische Zeichen und eignen sich für Produktrückverfolgbarkeit, Marketing-Links und variable Datenszenarien. Wählen Sie nach den Geschäftsanforderungen.

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