Etiketten-Lexikon

Welche gängigen Etikettentypen gibt es? Umfassende Klassifizierung von Etiketten nach verschiedenen Anwendungszwecken

📅 2026-07-10 ✍️ Wuxi Lexiang Printing & Packaging ⏱ 7Min. Lesezeit

💡 💡 Auf einen Blick

Vergleich der Klassifizierung gängiger Etikettentypen, um die Anforderungen verschiedener Produkte zu erfüllen.

Klassifizierung von Etiketten

Etiketten können aus mehreren Dimensionen klassifiziert werden: Nach der Klebemethode in selbstklebende Etiketten, Nassleimetiketten und Schrumpfetiketten; nach der Verwendung in Warenetiketten, Logistiketiketten, Fälschungsschutzetiketten, Warnetiketten usw.; nach Material in Papieretiketten, Folienetiketten und Spezialetiketten. Dieser Artikel ordnet die gängigsten Etikettentypen nach den häufigsten Verwendungsdimensionen und Anwendungsszenarien, um Käufern und Designern einen schnellen Überblick über die Unterschiede zu geben.

Selbstklebende Etiketten: Der am weitesten verbreitete Etikettentyp

Selbstklebende Etiketten (Self-adhesive labels) bestehen aus drei Schichten: Deckmaterial, Klebstoff und Trägerpapier. Sie können nach dem Abziehen direkt aufgeklebt werden, ohne zusätzlichen Klebstoff oder Erhitzen. Ihre Struktur ermöglicht die Anpassung an verschiedene Oberflächen, von glattem Glas und Kunststoff bis hin zu rauer Wellpappe.

Klassifizierung nach Deckmaterial

Gestrichenes Papier selbstklebend: Niedrige Kosten, gute Druckergebnisse, geeignet für allgemeine Anwendungen wie Haushaltschemikalien, Lebensmittel und Logistik. Synthetikpapier selbstklebend: Wasserbeständig, kältebeständig, reißfest, geeignet für den Außenbereich, Tiefkühlprodukte und Elektronik. PET selbstklebend: Beständig gegen Chemikalien und Witterungseinflüsse, geeignet für Elektronik, Außengeräte und Industrieetiketten. PVC selbstklebend: Gute Flexibilität, geeignet für Kabel und Etiketten auf gekrümmten Oberflächen. Thermopapier selbstklebend: Entwickelt Farbe durch Hitze, kein Farbband erforderlich, geeignet für Versandaufkleber und Preisschilder. Sollbruchpapier selbstklebend: Zerbricht beim Abreißen, geeignet für manipulationssichere Siegel und Garantieetiketten.

Klassifizierung nach Klebstofftyp

Dauerhaft: Nach dem Aufkleben nicht vollständig entfernbar, geeignet für Markensiegel und manipulationssichere Etiketten. Entfernbar: Nach dem Aufkleben abziehbar, ohne Klebstoffrückstände zu hinterlassen, geeignet für Werbeetiketten und wiederverwendbare Behälter. Tiefkühlklebstoff: Behält die Klebekraft auch bei Temperaturen unter -20°C, geeignet für Tiefkühlkostetiketten. Wiederablösbar: Mehrfach aufklebbar und abziehbar, geeignet für Haftnotiz-ähnliche Etiketten.

Fälschungsschutzetiketten: Wichtiges Instrument zum Markenschutz

Fälschungsschutzetiketten (Anti-counterfeit labels) dienen dazu, Produkte vor Nachahmung zu schützen und den Markenwert sowie die Verbraucherrechte zu bewahren. Zu den gängigen Fälschungsschutztechnologien gehören: QR-Code-Fälschungsschutz (Ein-Produkt-ein-Code Scan zur Überprüfung), Hologramm-Laser-Fälschungsschutz (optische Farbmuster), Sollbruchpapier-Fälschungsschutz (zerbricht beim Abreißen und nicht wiederverwendbar), temperaturvariabler Fälschungsschutz (Farbänderung bei Temperaturänderung), Fluoreszenz-Fälschungsschutz (zeigt unter UV-Licht verborgene Informationen) und Mikroschrift (nur mit Lupe lesbar).

Der elektronische Überwachungscode ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Rückverfolgungsmittel für bestimmte Produkte in China, derzeit für Arzneimittel, medizinische Geräte und andere Kategorien verpflichtend. Das Format ist eine 20-stellige Zahlenkombination, die über das Rückverfolgungssystem der Nationalen Arzneimittelbehörde überprüft wird.

RFID-Etiketten: Kerntechnologie für intelligentes Management

RFID-Etiketten (Radio Frequency Identification) identifizieren Ziele berührungslos über Hochfrequenzsignale. Sie bestehen aus einem Chip (Datenspeicher), einer Antenne (Signalübertragung) und einem Trägermaterial (Strukturträger).

Nach Frequenz unterteilt: Niederfrequenz LF (125-134 kHz, Lesereichweite 0,1-1 m, geeignet für Zugangskontrolle und Tieridentifikation), Hochfrequenz HF (13,56 MHz, 0,1-1 m, geeignet für Bibliotheksverwaltung, NFC-Zahlung und Fälschungsschutz-Rückverfolgung), Ultrahochfrequenz UHF (860-960 MHz, 2-12 m, geeignet für Lagerlogistik, Einzelhandel und Anlagenverwaltung). UHF-Etiketten können gleichzeitig Hunderte von Etiketten in großen Mengen lesen, was die Effizienz der Lager ein- und ausgänge erheblich verbessert.

Variable Datenträgeretiketten: Träger des Ein-Produkt-ein-Code-Prinzips

Variable Datenträgeretiketten (Variable data labels) haben unterschiedliche Druckinhalte pro Etikett, einschließlich Seriennummern, QR-Codes, Barcodes oder Fälschungsschutzcodes. Sie werden mit HP Indigo Digitaldruckmaschinen hergestellt, die unabhängige Daten pro Etikett unterstützen, und eignen sich für Produktrückverfolgung, Fälschungsschutzabfragen, Logistikverfolgung und elektronische Überwachungscodes.

Spezialetiketten: Erfüllung spezifischer Umgebungsanforderungen

Kühlkettenetiketten: Beständig gegen Temperaturen bis -196°C, kondenswasserbeständig, geeignet für Tiefkühlkost, Impfstoffe und biologische Proben. Das Deckmaterial ist in der Regel Synthetikpapier oder PET, der Klebstoff ist Tiefkühlklebstoff. Schrumpfetiketten: Werden auf Behälter aufgeschoben und durch Erhitzen geschrumpft, geeignet für den 360-Grad-Rundumdruck auf Getränke- und Kosmetikflaschen. Das Material umfasst PVC, PET-G und OPS, wobei PET-G umweltfreundlicher ist.

Schnellreferenz zur Auswahl von Etiketten nach Branche

Lebensmittelindustrie: Gestrichenes Papier selbstklebend oder Synthetikpapier selbstklebend, empfohlen wird entfernbarer Klebstoff zur Wiederverwertung von Flaschen. Das Material muss den GB 4806-Lebensmittelkontaktsicherheitsstandards entsprechen. Haushaltschemie: Gestrichenes Papier oder PET-Etiketten, kombiniert mit Glanzfolie oder partieller UV-Lackierung für eine bessere Regalpräsentation. Elektronikindustrie: PET- oder Synthetikpapieretiketten, die Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit berücksichtigen müssen. Pharmaindustrie: Gestrichenes Papier selbstklebend, muss die 23-stellige Arzneimittelüberwachungscode-Anforderung erfüllen. Logistikindustrie: Thermopapier selbstklebend oder Synthetikpapieretiketten, müssen Druckausgabe und Barcode-Leserate berücksichtigen.

Bei der Auswahl des Etikettentyps ist nicht immer das teuerste das beste. Entscheidend ist die Übereinstimmung mit der Nutzungsumgebung des Produkts, der Etikettiermethode und dem Budget. LeXiang Verpackung unterstützt die kundenspezifische Fertigung von Kleinserien ab 10 Stück, sowohl im Digitaldruck als auch im Offsetdruck, und bietet verschiedene Deckmaterialien wie gestrichenes Papier, Synthetikpapier und PET sowie verschiedene Klebstoffkonfigurationen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem selbstklebenden Etikett und einem normalen Etikett?

Ein selbstklebendes Etikett besteht aus drei Schichten: Deckmaterial, Klebstoff und Trägerpapier. Es kann nach dem Abziehen direkt aufgeklebt werden und ist einfach zu verwenden. Normale Etiketten (wie Nassleimetiketten) benötigen vor dem Aufkleben zusätzlichen Klebstoff oder Wasser. Selbstklebende Etiketten sind derzeit der vorherrschende Etikettentyp auf dem Markt und machen etwa 70 % des Etikettenmarktes aus.

Welche gängigen Technologien werden bei Fälschungsschutzetiketten verwendet?

Zu den gängigen Fälschungsschutztechnologien gehören: Ein-Produkt-ein-Code QR-Code-Fälschungsschutz (Scan zur Überprüfung), Hologramm-Laser-Fälschungsschutz (optische Farbänderung), Sollbruchpapier-Fälschungsschutz (zerbricht beim Abreißen), temperaturvariabler Fälschungsschutz (Farbänderung bei Temperaturwechsel), Fluoreszenz-Fälschungsschutz (unter UV-Licht sichtbar) und Mikroschrift (nur mit Lupe lesbar). Markeninhaber können je nach Sicherheitsstufe und Budget eine oder eine Kombination dieser Technologien auswählen.

In welchen Szenarien werden variable Datenträgeretiketten typischerweise eingesetzt?

Variable Datenträgeretiketten haben unterschiedliche Druckinhalte pro Etikett und werden häufig verwendet für: Produktrückverfolgungscodes (Ein-Produkt-ein-Code), Fälschungsschutzabfragecodes, Logistikverfolgungs-Barcodes, elektronische Überwachungscodes, Ticketlaufnummern usw. Mit HP Indigo Digitaldruckmaschinen können variable Datenträgeretiketten effizient hergestellt werden.

Welches ist besser: Schrumpfetiketten oder selbstklebende Etiketten?

Beide haben unterschiedliche Anwendungsszenarien. Schrumpfetiketten werden auf Behälter aufgeschoben und durch Erhitzen geschrumpft, bieten einen 360-Grad-Rundumdruck und eignen sich für gekrümmte Behälter wie Getränkeflaschen und Kosmetikflaschen. Selbstklebende Etiketten eignen sich für flache oder leicht gekrümmte Oberflächen, sind flexibler und benötigen keine Heizgeräte. Die Wahl hängt von der Behälterform und der Produktionslinienkonfiguration ab.

Welche besonderen Anforderungen gelten für Lebensmitteletiketten?

Lebensmitteletiketten müssen die Anforderungen von GB 7718 „Nationaler Sicherheitsstandard für Lebensmittel – Allgemeine Regeln für die Kennzeichnung vorverpackter Lebensmittel“ und GB 28050 „Allgemeine Regeln für die Nährwertkennzeichnung“ erfüllen. Der Inhalt muss obligatorische Angaben wie Produktname, Zutatenliste, Nettomenge, Herstellungsdatum, Haltbarkeitsdatum, Lagerbedingungen und Produktionslizenznummer enthalten. In Bezug auf das Material müssen das Deckmaterial und der Klebstoff von Etiketten, die direkten Lebensmittelkontakt haben, den GB 4806-Reihennormen entsprechen.

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